Am Freitag den 24. Februar heißt es wieder:
„Dem Feinde lang, dem Freunde blank“.

Der Verband der Fanclub der SGL lädt alle Skatwilligen zum geselligen Kartenspiel ein. Beginn ist 18:30 Uhr.
Das Startgeld wird 5 EUR betragen. Wir bitten aber aus Planungsgründen um Voranmeldung bis spätestens 20.02.2012 per Mail an:
fanclubverband@sgll.de.

 

 


 

 

11.12.2011
Andy Müllers Hattrick machte schon früh alles klar



Ordentlicher Jahresabschluss 2011 für die SG Leipzig Leutzsch gegen den SV Merkur 06 Oelsnitz am heutigen dritten Advent. Dennoch Respekt an die Gäste aus Oelsnitz, die trotz der internen Vereinsquerelen die Saison sportlich über die Runden bekommen wollen! Allerdings war für die Gäste aus dem Vogtland schon nach einer Viertelstunde nichts mehr zu holen. Nachdem der Oelsnitzer Beck einen Ball übers Leutzscher Tor setzte (9.) war das wohl der Weckruf für die SGL, innerhalb von vier Minuten schoss Andy Müller mit einem lupenreinen Hattrick die Gäste im Alleingang ab. Erst wird er von Winkler im Strafraum gefoult, den fälligen Elfer setzt Andy rechts unten ins Tor (1:0, 11.), drei Minuten später läuft er zentral schön angespielt alleine auf Gäste-Keeper Those zu und schiebt den Ball an ihm vorbei ins Netz (2:0, 14.) und Sekunden nach Wiederanpfiff schickt ihn Kevin Rienaß mit einem langen Ball über links in den Strafraum, da spielt er noch einen Abwehrspieler und den Torhüter aus, ehe der Ball zum dritten Mal im Netz zappelt (3:0, 15.). Die Grün-Weißen spielten heute wieder den gefälligeren Fußball, Merkur Oelsnitz hatte dem wenig entgegen zu setzen. Mit weiteren Großchancen scheiterten Mario Schaaf (26.), Tobby Schmidt (31.), Jan Schöbe per Kopf (34.) und Nicolai Schröer bei einer Art Scheibenschiessen im Gästestrafraum (37.). Dann trifft Kevin Rienaß nach Tobby Schmidt-Vorlage aus Nahdistanz zum 4:0 (39.). Damit war die Stolle wohl an diesem Adventssonntag gegessen. Ein Gästefreistoß von Schaller aus 20m geht übers Leutzscher Tor (41.) und eine Aktion der Hausherren zwischen Kevin Rienaß und Andy Müller endet auch nicht im Torerfolg vor der Pause.
Nach dem Seitenwechsel musste SG-Keeper Christian Schmedtje auch das erste Mal einen Ball klären, Hofmann scheitert am Oelsnitzer Ehrentreffer (47.). Wenig später wird wieder Müller im Gästestrafraum gefoult und wieder versenkt er selber den fälligen Strafstoß fast mittig im Tor (5:0, 52.). Seinen Kopfball kurz darauf klärt SV-Hüter Thoss (53.). Die Gäste versprühten auch nochmal kurz Torgefahr, Hofmann`s Schuss geht aber rechts am Leutzscher Tor vorbei. Auch wenn die Grün-Weißen Gastgeber nun nicht mehr den Druck der ersten Spielhälfte entwickelten konnte sich das Team von Gästecoach Andre Köhler keine Torchance mehr erarbeiten, das Dirk Havel-Team indes spielte den Ballbesitz clever runter. Aber große Torgelegenheiten blieben dennoch Mangelware. Da wurde von den Zuschauern sogar mal ein weit aus der Ferne übers Tor gehender Schuss vom Gästespieler Winkler bejubelt (74.), warum allerdings genannter Sören Winkler dann nach 81 Minuten schon gelbverwarnt von hinten SG-Kapitän Rene Ledwoch umsenst bleibt sein Geheimnis, Schiedsrichter Seidel blieb Garnichts anderes übrig als ihn vorzeitig mit Gelb/Rot zum Duschen zu schicken. Das eingewechselte Geburtstagskind Fawad Wororzay (19 Jahre jung ist er nun) setzte auch noch einen Ball aus 20m links am Tor vorbei (87.). Kurz vor Abpfiff wurde dann noch der 5:0-Programmheftspieltipp vom Weihnachtsmann zunichte gemacht, als Rene Ledwoch links mit Ball im Strafraum von den Beinen geholt wird und Andy Müller zum dritten Mal vom Punkt in die rechte untere Ecke trifft (90.) und sein fünftes Tor im Spiel erzielt. Dann war Schluss in Leipzig-Leutzsch, das erste halbe Jahr seit Vereinsgründung ist Geschichte, der erste Hinrundenspieltag ebenso und die SG Leipzig Leutzsch überwintert auf dem fünften Tabellenplatz der Landesliga und unsere heutigen Gäste, Liga-Neuling SV Merkur Oelsnitz, stehen trotz Unstimmigkeiten im Verein noch auf einem Nichtabstiegsplatz.
Der ersten Mannschaft der SG Leipzig Leutzsch vom Trainerteam Dirk Havel und Frank Blumtritt dennoch Respekt für die doch recht erfolgreiche bisherige erste Landesliga-Saison, es ist ja kein Geheimnis dass bis knapp drei Wochen vor dem Punktspielstart in eben jene Spielrunde ja noch keine Mannschaft feststand.
Allen Lesern hier an dieser Stelle auch eine schöne Weihnachtszeit und einen Guten Rutsch ins neue Jahr 2012!

(ea)

Zuschauer: 397

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Christian Schmedtje; Jan Schöbe, Nicolai Schröer (54. Fawad Wororzay), Vincent Markus (28. Patrick Neidhold), Matthias Matthe, Rene Ledwoch (MK), Gregor Spitzke, Andy Müller, Mario Schaaf, Kevin Rienaß (76. Martin Rießbeck), Tobby Schmidt

Aufstellung SV Merkur 06 Oelsnitz:
Thoss, Heischkel (MK, 40. Schreiner), Stumpe, Müller, Schaller, Winkler, Göbel, Beck (70. Baumann), Nguyen Tan (76. Dietz), Hofmann, Hirsch

 

Ansetzungen Landesliga Sachsen, Saison 2011/2012
 

Tag Datum Uhrzeit Heim Gast Ergebniss Spielbericht  
Samstag 06.08.2011 16:00 SV Merkur Oelsnitz SG Leipzig Leutzsch 0 : 2  
Sonntag 14.08.2011 14:00 SG Leipzig Leutzsch VFC Plauen 2 3 : 0  
Samstag 20.08.2011 15:00 FC Grimma SG Leipzig Leutzsch 0 : 2  
Sonntag 28.08.2011 14:00 SG Leipzig Leutzsch VfL 05 Hohenstein-Ernstt. 0 : 0  
Sonntag 04.09.2011 14:00 SG Leipzig Leutzsch Roter Stern leipzig 10 : 0  *
Samstag 10.09.2011 14:00 Bischofswerdaer FV SG Leipzig Leutzsch 1 : 1  
Sonntag 18.09.2011 14:00 SG Leipzig Leutzsch FC Oberlausitz Neugersdorf 1 : 2  
Sonntag 13.11.2011 13:30 RasenBallsport 2 SG Leipzig Leutzsch 2 : 3  verlegt
Sonntag 02.10.2011 14:00 SG Leipzig Leutzsch Kickers 94 Markkleeberg 4 : 1  
Sonntag 09.10.2011 13:00 SG Leipzig Leutzsch VfB Auerbach 0 : 4 n. V.  *
Samstag 15.10.2011 15:00 SV Einheit Kamenz SG Leipzig Leutzsch 2 : 2  
Sonntag 23.10.2011 14:00 SG Leipzig Leutzsch Heidenauer SV 4 : 1  
Sonntag 30.10.2011 14:00 Gelb-Weiß Görlitz SG Leipzig Leutzsch 0 : 0  
Sonntag 06.11.2011 14:00 SG Leipzig Leutzsch Radebeuler BC 08 1 : 3  
Samstag 19.11.2011 14:00 SSV Markranstädt SG Leipzig Leutzsch 1 : 0  
Sonntag 27.11.2011 13:30 BSG Chemie Leipzig SG Leipzig Leutzsch 0 : 0  
Sonntag 04.12.2011 13:30 SG Leipzig Leutzsch FC Eilenburg 2 : 3  

 
Tag Datum Uhrzeit Heim Gast Ergebniss Spielbericht  
Sonntag 11.12.2011 13:30 SG Leipzig Leutzsch SV Merkur Oelsnitz 6 : 2  
      VFC Plauen 2 SG Leipzig Leutzsch          
      SG Leipzig Leutzsch FC Grimma          
      VfL 05 Hohenstein-Ernstt. SG Leipzig Leutzsch          
      SG Leipzig Leutzsch Bischofswerdaer FV          
      FC Oberlausitz Neugersdorf SG Leipzig Leutzsch          
      SG Leipzig Leutzsch RasenBallsport 2    
  Kickers 94 Markkleeberg SG Leipzig Leutzsch          
  SG Leipzig Leutzsch SV Einheit Kamenz  
      Heidenauer SV SG Leipzig Leutzsch          
      SG Leipzig Leutzsch Gelb-Weiß Görlitz          
      Radebeuler BC 08 SG Leipzig Leutzsch    
      SG Leipzig Leutzsch SSV Markranstädt    
      SG Leipzig Leutzsch BSG Chemie Leipzig    
      FC Eilenburg SG Leipzig Leutzsch    

* Pokalspiel

 
06.08.2011
SG Leipzig Leutzsch gewinnt auswärts gegen Oelsnitz



Plauen. Ein gelungener Start für die Fußballer der SG Leipzig Leutzsch: Seine erste Landesliga-Partie gegen den SV Merkur Oelsnitz gewann der neu gegründete Verein am Samstag mit 2:0 (1:0). Das erste Punktspieltor in der Clubgeschichte schoss Vincent Markus in der 34. Minute. Den zweiten Treffer im Plauener Vogtlandstadion, in das die Partie verlegt worden war, erzielte Kevin Rienaß in der 90. Minute.
Das Spiel begann mit einem gegenseitigen Abtasten. „Keine der Mannschaften wusste, was sie vom Gegenüber zu erwarten hat“, brachte es SGLL-Vorstand Jamal Engel auf den Punkt. Dann haben die Gäste aus Leipzig das Spiel etwas besser kontrolliert, viele Chancen aber nicht gut genug zu Ende gespielt.
Der Führungstreffer wurde vom Ex-Plauener Andy Müller eingeleitet, der den Ball zu Markus brachte, sodass dieser ihn frei vorm Tor stehend nur noch in die Ecke schieben brauchte.
Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Gastgeber etwas mehr am Drücker. Einzig eine Flanke von Müller brachte zu Beginn der zweiten Hälfte Gefahr vors Oelsnitzer Tor, Rienaß köpfte jedoch knapp übers Lattenkreuz.
Danach wurde der Umgang auf dem Feld etwas rauer, was der Schiedsrichter mit Platzverweisen einzudämmen versuchte. Erst sah ein Oelsnitzer Spieler Gelb-Rot, in der 75. Minute musste dann auch der Leipziger Mario Schaaf mit einer Roten Karte in die Kabine.
Im Anschluss hatten die Gastgeber zahlreiche Möglichkeiten, die jedoch vom Leipziger Torhüter Christian Schmedtje gut pariert wurden. Kurz vor dem Abpfiff lief Rienaß allein aufs Oelsnitzer Tor zu und netzte zum 2:0-Endstand ein.

Quelle: LVZ-Online, 06.08.2011

 
14.08.2011
Druckvoll und aggressiver: SG Leutzsch erarbeitet sich Heimsieg und Tabellenführung



Die SG Leipzig-Leutzsch ist nach ihrem perfekten Einstand in die Landesliga-Saison in der letzten Woche erneut mit einem Sieg vom Platz gegangen. Am Sonntagnachmittag gewann das Team von Trainer Dirk Havel mit 3:0 (1:0) über den VfC Plauen II.
698 Zuschauer sahen die Partie im Alfred-Kunze-Sportpark, die den Leutzschern die vorläufige Tabellenführung vor BSG Chemie einbrachte. Die Betriebssportgemeinschaft gewann gegen die Kickers Markkleeberg zwar auch, das bessere Torverhältnis steht allerdings den Leutzschern zur Seite (5:4).
Druckvoll und aggressiver als die Gäste ging Leutzsch ins Spiel um Platz eins, Plauen blieb lediglich bei Kontern gefährlich. Den Halbzeitstand hatte Rießbeck in der 20. Minute auf dem Fuß. An der Strafraumgrenze angespielt, schob er zum 1:0 ein.
Dem Treffer waren bereits zwei große Torchancen voraus gegangen. Ledwoch verfehlte den Kasten nach Eckstößen jedoch knapp. Die letzte große Chance zum 2:0 ergab sich nur zehn Minuten nach dem 1:0, als Rießbeck im Strafraum zum Zug kam. Der Ball traf allerdings den Plauen-Keeper, der keine Mühen hatte, den Schuss zu halten.
Auffälligster Spieler der Gäste war Clemens Zierold. Er kam in der 31. Minute frei zum Schuss, platzierte das Leder aber über dem Tor. Es blieb beim 1:0.
Nach der Pause meldete sich der Leutzscher Andy Müller mit einer Großchance auf dem Platz. Aus fünf Metern köpfte er frei – allerdings am Tor vorbei (49.). Aber auch Plauen vergab nur wenig später eine riesige Chance zum Ausgleich. Michel Petricks Schuss konnte SG-Keeper Christian Schmedtje in der 53. Minute gerade noch von der Linie kratzen.
Der Gegenzug der Leutzscher endete glücklicher. Kevin Rienaß knallte den Ball aus 20 Metern in den rechten Winkel. Für den 3:0-Endstand sorgte schließlich René Ledwoch (75.). Nach dessen Eckball verschätzte sich Plauens Torhüter Michael Ott beim Versuch, den Ball wegzufausten. Er flog unter dem Ball durch und Ledwoch stocherte den Ball über die Linie.
Dirk Havel, Trainer von SG Leutzsch, zeigte sich nach Abpfiff größtenteils zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Wir haben damit gerechnet, dass Plauen mit langen Bällen spielt. Unsere Abwehr hat heute nichts zugelassen“, bilanzierte er. Allerdings sei seine Elf in der ersten Halbzeit zu nachlässig mit Chancen umgegangen. Auch seien zu viele Freistöße und Einwürfe riskiert worden. „Daran müssen wir arbeiten.“
Am dritten Spieltag tritt die SG beim FC Grimma aufs Geld. Das Team hat nach zwei Spielen nur einen Punkt auf dem Konto.

Spielstatistik:
Ergebnis: 3:0 (1:0)
Aufstellung SG Leipzig-Leutzsch: Schmedtje (1); Wororzay (2); Rießbeck (6); Markus (9); Al-Ghufri (12); Ledwoch (13); Neidhold (14); Spitzke (15); Müller (16); Rienaß (18); Bury (23); Matthe (70. für Markus); Matzeck (80. für Rießbeck); Meuche (89. für Rienaß)

Aufstellung VfC Plauen II: Ott (1); Riedel (3); Wolf (4); Würfel (6); Zierold (7); Schröter (8); Schmidt (9); Färber (10); Gütter (13); Tenner (15); Petrick (16); Maschke (88. für Tenner); Schwind (88. für Riedel)

Zuschauer: 698

Quelle: LVZ-Online, 14.08.2011

 
20.08.2011
SG Leipzig Leutzsch nach 2:0 (0:0) in Grimma weiter ohne Gegentor in der Sachsenliga



Grimma. Die SG Leipzig Leutzsch bleibt auch nach dem dritten Saisonspiel ungeschlagen. Das Team von Trainer Dirk Havel gewann am Samstag die Partie beim FC Grimma mit 2:0 (0:0). Vor knapp 300 Zuschauern sorgten René Ledwoch und Nicolai Schröer für die Tore der Messestädter. Die rangieren damit auf Platz zwei der Sachsenliga hinter Lokalrivale BSG Chemie.
"Wir haben uns heute selbst bewiesen, dass wir gegen einen sehr robust agierenden Gegner wie Grimma körperlich gegenhalten können", lobte Havel im Rückblick auf die Partie. Immerhin habe man erneut zu null gespielt und sei damit auch insgesamt nach wie vor ohne Gegentor. Gänzlich zufrieden war der Coach der Leutzscher dennoch nicht. "Wir müssen daran arbeiten, die Konter sauberer rauszuspielen und dem Gegner nicht so viele Standardsituationen zu ermöglichen."

Quelle: LVZ-Online, 29.08.2011

28.08.2011
SG Leipzig Leutzsch erkämpft Remis – Engel: „Starke Torwartleistung“



Leipzig. Die SG Leipzig Leutzsch (LL) hat sich am Sonntag in der Landesliga einen Punkt gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal erkämpft. Vor 756 Zuschauern stand es nach 90 Minuten im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark 0:0. Die Messestädter verpassten damit aber den Sprung an die Tabellenspitze und liegen nun mit einem Punkt Vorsprung vor der BSG Chemie Leipzig auf Rang drei.
„Wir haben ein abwechslungsreiches Spiel gesehen“, sagte Jamal Engel, Geschäftsführer der SG LL gegenüber LVZ-Online. „Das war ein echter Prüfstein für unsere junge Mannschaft gegen die vielen erfahrenen Spieler von Hohenstein-Ernstthal. Das Team konnte sich aber gut behaupten und hat sich den Punkt redlich verdient.“

Den Grund dafür, dass trotzdem keine Tore fielen, sieht Engel so: „Beide Mittelfeld- und Abwehrreihen haben sehr ordentlich gearbeitet. Zwar gab es auch einige Großchancen, aber heute haben beide Torhüter eine sehr starke Leistung gezeigt.“
Auch der Leutzscher Trainer Dirk Havel war mit dem Unentschieden insgesamt zufrieden. „In der ersten Halbzeit hatten wir Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Hohenstein hatte ein paar klare Chancen.“ Nach der Pause habe sich seine Mannschaft aber auf den Gegner eingestellt. „Die Jungs haben das Spiel besser in den Griff bekommen, nicht mehr so viele Positionswechsel der Hohensteiner zugelassen und sich selbst Chancen erarbeitet“, lobte der Trainer. „Wir haben einen besonders in der Offensive richtig guten Gegner gesehen. Da ist es ein gutes Zeichen, wenn hinten trotzdem die 0 steht.“


Quelle: LVZ-Online, 28.08.2011

04.09.2011
Wernesgrüner Sachsenpokal 10:0 - Torflut im Kunze-Sportpark




Sachsenligist SG Leipzig-Leutzsch lässt Bezirksligist Roter Stern im Pokalkampf vor 1278 Zuschauern keine Chance

"Angesichts der Torflut verbietet sich eigentlich jede Kritik", war dann auch SGL-Trainer Dirk Havel des Lobes voll über seine Mannen, die nie nachließen. "Zehn Stück wollten wir dann auch machen", meinte René Ledwoch danach. "Als bei Halbzeit die Messen schon so gut wie gesungen waren, haben die Jungs noch einmal zulegen können", freute sich der SGL-Kapitän über die Präsenz seiner Truppe bis zur letzten Minute.
Er ging mit bestem Beispiel voran und steuerte drei Treffer zum fulminanten Ergebnis bei. Sehenswert sein letztes Tor zum 10:0-Endstand: Mit Fallrückzieher aus zehn Metern ließ er Roter-Stern-Keeper Christian Kohn keine Chance. Der konnte einem leid tun bei der Torflut, die über ihn in regelmäßigem Abstand hereinbrach.
"Einige meiner Spieler hatten sich wohl schon zu zeitig aufgegeben", sah Gäste-Trainer Thomas Knopf den Hauptgrund dieser Klatsche. Obwohl er natürlich auch Vorteile in der Athletik und im Zusammenspiel beim Kontrahenten ausgemacht hatte, ärgerte er sich über die unerwartete Höhe dieser Pokal-Partie. "War total unnötig und hätte nicht sein müssen".
Der Unterschied zwischen Sachsenligist und Bezirksligist war unverkennbar, schon von den ersten Minuten an. Hätten die Leutzscher Kicker all ihre Chancen vor dem gegnerischen Tor besser genutzt, es wäre zur noch größeren sportlichen Bestrafung der unterklassigen Mannschaft gekommen.
Die Partie fand wegen der Sicherheitsproblematik auf Anraten der Polizei im Kunze-Sportpark statt. So säumten dann auch mehr als 350 Roter-Sterne-Fans und Sympathisanten (darunter Spieler der BSG Chemie) den Gäste-Block, aufmerksam von Ordnungskräften beobachtet, die die Situation jederzeit im Griff hatten. Auch als sich Fan-Gruppen nach verbalem Schlagabtausch aufeinander zubewegten, blieben befürchtete Ausschreitungen aus.
Es war zu der Zeit, als SGL-Torwart Christian Schmedtje auch mal wieder Arbeit bekam und einen Freistoß von Mario Gläser großartig parierte (58.). Das war eine von drei Gelegenheiten für die Gäste, bei denen zwei Stammkräfte fehlten und einer wegen Hitzekollaps kurz der Pause den Platz verlassen musste. "Aber die Unterschiede waren schon teilweise krass. Heute war nichts für meine Feierabend-Fußballer zu holen", gestand RS-Coach Knopf nach diesem stressigen Auftritt.
Er hatte mit einer Überraschung geliebäugelt, muss sich nun aber auf den Punktspiel-Alltag konzentrieren.
Minuten vor dem Anpfiff gab es noch einige Aufregungen. "So ein Mist. Da haben wir fünf Stunden gemalt und dann dürfen wir unser Transparent nicht aufhängen", ärgerten sich die Jungs vom Fan-Club Razzia Supporters am Eingang ihres Fan-Blocks. Erst ein klärendes Gespräch mit SGL-Sprecher Jamal Engel sorgte dafür, dass das Transparent mit dem Ball, der alle politischen Gruppierungen überrollt, gezeigt werden konnte. "Fußball hat doch nichts mit Politik zu tun, das wollen wir damit sagen" erklärten die Transparente-Macher.
Auch der grün-weiße Schriftzug "Gewalt ist keine chemische Lösung" sollte wohl daran erinnern, dass es sich bei diesem Ereignis gestern Nachmittag um ein Fußballspiel und keine politische Veranstaltung handeln sollte. Im Vorfeld des Pokalspiels hatte es Vermutungen gegeben, dass sich verfeindete politische Gruppierungen einen Kampf liefern würden. Entsprechend groß war das Aufgebot an Sicherheitskräften, das von Gastgeber SGL, den Gästen und der Polizei gestellt wurde.
"Wir haben 25 Leute im Einsatz und Roter Stern sorgt mit 20 Kräften für Ordnung", hatte Jamal Engel vor Spielbeginn auf die notwendigen Maßnahmen verwiesen. Bis auf die verbalen Scharmützel verlief der Nachmittag friedlich, wie die Organisatoren bestätigte. So begannen "Bambule-Randale" die einen zu rufen, "Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher", hielten die anderen dagegen. Ob auch faschistische Lieder, wie einige behaupteten, gesungen wurden, bestätigte der Schiri nicht.
Alles kleine Probleme gestern im Vergleich zur Arbeit, die bewältigt werden muss, um dem Hauptfeld wieder ein sattes Grün zu verleihen. "Wir müssen etwa 20000 Euro aufbringen, um den Schaden wieder zu beheben", erklärte Jamal Engel. Bisher Unbekannte hatten mit einer chemischen Mixtur große Teile des Spielfeldes zerstört. Eine Hälfte des Platzes ist bereits wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt worden, nun folgt der Rest.
Eines kann jedoch unterbleiben: Die Anzeigetafel muss nicht vergrößert werden. "So oft wird sich ein 10:0 nicht wiederholen", meinte SGL-Trainer Dirk Havel schmunzelnd. Sie zeigt nur einstellige Ziffern an. So blieb die Anzeige gestern eben beim 9:0 stehen...".

Quelle: LVZ


10.09.2011
SG Leipzig Leutzsch spielt auswärts unentschieden gegen Bischofswerda



Die SG Leipzig Leutzsch hat am Samstag gegen den Bischofswerdaer FV unentschieden gespielt. 1:1 hieß es nach 90 Minuten in der Landesliga-Partie. Beide Tore fielen bereits in der ersten Halbzeit: Den Führungstreffer erzielte Martin Krause nach fünf Minuten für die Gastgeber.

Zu viele individuelle Fehler hätten einen Sieg der Leipziger verhindert, sagte Trainer Dirk Havel nach der Begegnung. „Das Gegentor kam sehr früh, aber wir haben danach das Spiel dominiert und hatten unsere Chancen." Eine davon nutzte Andy Müller in der 41. Minute: Er glich zum 1:1 für die SGLL aus.

Zu mehr reichte es allerdings für die Leutzscher nicht: „Wir haben heute zwei Punkte liegen gelassen", war deshalb auch das Fazit des SGLL-Trainers. Dennoch bleibe die Mannschaft mit dem Unentschieden in dieser noch jungen Saison ungeschlagen. „Wir werden in aller Ruhe weiterarbeiten", so Havel.

 Zuschauer: 473
 

Quelle: LVZ-online


 


18.09.2011

SG Leipzig Leutzsch unterliegt im Heimspiel gegen Neugersdorf



Die SG Leipzig Leutzsch hat ihr Spiel in der Landesliga am Sonntag gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf verloren. Vor etwa 400 Zuschauern unterlagen die Gastgeber im Alfred-Kunze-Sportpark mit 1:2 (1:0). Zwar gingen die Leutzscher dank Nicolai Schröer schon in der zwölften Minute in Führung. In einem hart umkämpften Spiel setzten sich letztlich aber die Gäste durch. Ladislav Grubhoffer (55.) und Stefan Höer (85. Minute) trafen für Neugersdorf. Gäste-Trainer Christian Belger sagte: „Ich denke, am Ende hat die bessere und aggressivere Mannschaft gewonnen.“ Gleichzeitig zollte er der SG LL Respekt: „Sie haben eine sehr junge und gute Mannschaft. Für die Zukunft sehe ich sie auf einem hohen Tabellenplatz.“ Kritik äußerte Belger aber an der Schiedsrichterleistung. Der Unparteiische habe nicht konsequent gepfiffen und es habe zahlreiche fragwürdige Entscheidungen gegeben. Nach dem Spiel liegen die Leipziger in der Landesliga weiter auf Rang drei. Neugersdorf verbessert sich auf den elften Platz.
 

Quelle: LVZ-Online
 

SG Leutzsch: Schmedtje, Schöbe, Rießbeck, Schröer, Ledwoch, Spitzke, Müller, Schaaf, Rienaß (81. Wororzay), Bury, Schmidt.
Tore: 1:0 Schröer (12.), 1:1 Grubhoffer (56.), 1:2 Höer (85.).
SR.: Kaminski (Striegistal).
Z.: 407

02.10.2011
SG Leipzig Leutzsch gewinnt gegen Kickers Markkleeberg – Doppelpack von Martin Rießbeck



Leipzig. Die SG Leipzig Leutzsch hat am achten Spieltag der Fußball-Landesliga den vierten Sieg eingefahren. Vor 513 Zuschauern im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark gewannen die Grün-Weißen am Sonntag mit 4:1 (1:1) gegen den Tabellenletzten Kickers 94 Markkleeberg. SG-Stürmer Martin Rießbeck erzielte dabei zwei Treffer.
Kurz nach der Führung durch Rießbeck in der elften Spielminute gelang den Markkleebergern durch Julian Adam der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel brachte Verteidiger Gregor Spitzke die Leutzscher erneut in Front, bevor Vincent Markus auf 3:1 erhöhte. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Martin Rießbeck seinen zweiten Treffer zum 4:1-Endstand.


Quelle: LVZ-Online

Torfolge:
1:0 (11. Minute) Martin Rießbeck
1:1 (13. Minute) Julian Adam
2:1 (47. Minute) Gregor Spitzke
3:1 (60. Minute) Vincent Markus
4:1 (76. Minute) Martin Rießbeck

Zuschauer: 513

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Christian Schmedtje; Patrick Neidhold, Gregor Spitzke, Alexander Bury, Tobby Schmidt; Vincent Markus (68. Fawad Wororzay), Mario Schaaf (77. Jan Matzeck), Rene Ledwoch (MK), Nicolai Schröer (46. Mohammed Al-Ghufri); Martin Rießbeck, Andy Müller


Aufstellung Kickers 94 Markkleeberg:
Reimann; Schipunow, Sinkevitch, Adam (71. Rosemeier), Petzold, Wunderlich, Becher, Freyer (58. Ströhle), Hensgen (MK), Blochwitz, Schätzel (67. Fischer)


Ecken: 7:3 (3:3)

 
15.10.2011
Punktgewinn bei starken Kamenzern im Topspiel



Zum erwartet schweren Auswärtsspiel ernteten die Grün-Weißen am Ende doch noch einen erkämpften Punkt, der nach dem 0:2-Rückstand schon garnicht mehr erreichbar schien. Doch der Reihe nach. Einheit Kamenz in der Anfangsphase druckvoller, schon nach drei Minuten segelte eine Krause-Flanke quer durch den Leutzscher Strafraum und fand keinen Abnehmer. Zehn Minuten später mal Entlastung, als Al-Ghufri die linke Seite überläuft und seine Flanke im Kamenzer Strafraum vor dem einschussbereiten Martin Rießbeck geklärt wird. Die Führung für die Hausherren nicht unverdient - allerdings nach einem Freistoß der lang in den Leipziger Strafraum gespielt wurde und Frenzel bekam den Fuß an den Ball und verwandelte ins lange Eck. Anschließend entwickelte sich bei bestem sonnigem Fußballwetter ein Spiel zwischen den Strafräumen, wo allerdings Torchancen Mangelware blieben. Fünf Minuten vor der Halbzeit verhindert der Kamenzer Keeper Berger mit einer Flugeinlage den Ausgleich, als wohl Gregor Spitzke nach einem Leutzscher Freistoß den Ball mit dem Kopf Richtung Tor köpfte.
Nach dem Seitenwechsel verbuchte Kamenz die erste Torgelegenheit: einen schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld schießt Krause von der rechten Strafraumgrenze knapp am Tor vorbei (55. Minute). Auf der Gegenseite scheitert nach Müller-Flanke der eingewechselte Nicolai Schröer per Kopf am rechten Pfosten (62.). In der Phase die Grün-Weißen mal mit Torhunger, jedoch muss SG-Hüter Schmedtje all sein können aufbieten um einen Weskott-Schuss abzuwehren (70.). Zwei Minuten später treffen die Gastgeber dann zur 2:0-Führung nach einem Konter, den Frenzel, nachdem er Schmedtje ausgespielt hatte, einschiebt. Somit wäre das normalste eingetreten, aber die Dirk Havel-Elf auf dem Platz drängt auf den Anschlusstreffer: Martin Rießbeck wird im Strafraum von Keeper Berger von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß wehrt der Keeper ab, aber im Nachschuss sitzt der Andy Müller-Ball dann in den Maschen. Minuten später fliegt ein Frenzel-Geschoss rechts am Leutzscher Tor vorbei und nach von Keeper Schmedtje geklärter Krause-Flanke zielt Doppeltorschütze Frenzel erneut zu ungenau (80.). Fünf Minuten vor dem Ende wieder für Jens Frenzel die Gelegenheit für Kamenz alles klar zu machen - wieder hält Schmedtje den Ball. In der Schlussphase drücken plötzlich die Leutzscher, die Hausherren wohl überrascht - der nicht mal unverdiente Ausgleich dann in der Nachspielzeit, als der Ball vom linken Pfosten der Kamenzer abprallt und Schröer am schnellsten schaltet und das Objekt der Begierde noch zum umjubelten Punktgewinn verwandelt. Auch wenn abermals SGL-Keeper Schmedtje noch einen Neumann-Schuss hält und der Schiedsrichter die letzte Leipziger Ecke nicht mehr ausführen lässt und abpfeift war dies ein lohnender Auswärtstrip zu im Umfeld netten Kamenzer Gastgebern.
Am nächsten Sonntag treffen die Grün-Weißen in Leutzsch auf den Heidenauer SV, die heute im Spiel gegen den SSV Markranstädt dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage beigebracht haben.

Torfolge:
1:0 (22. Minute) Frenzel
2:0 (73. Minute) Frenzel
2:1 (77. Minute/Foulelfmeter) Andy Müller
2:2 (90 +1. Minute) Nicolai Schröer

Zuschauer: 304

Aufstellung SV Einheit Kamenz:
Berger; Schenk, Hempel, Zichner (MK), Holecek (58. Weskott), Frenzel, Kieback (65. Runt), Prentki, Pannach, Neumann, Krause (85. Safar)

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Christian Schmedtje; Patrick Neidhold, Gregor Spitzke, Alexander Bury, Tobby Schmidt; Vincent Markus (46. Jan Matzeck), Mario Schaaf (58. Nicolai Schröer), Rene Ledwoch (MK), Mohammed Al-Ghufri (27. Fawad Wororzay); Martin Rießbeck, Andy Müller

Quelle: SG-Leipzig Leutzsch
23.10.2011
Sieg gegen Heidenau bedeutet Platz zwei in der Landesliga!



Gegen den Tabellennachbarn aus Heidenau gelang dem Team von Trainer Dirk Havel und Frank Blumtritt ein überzeugender und selbst in Unterzahl nicht gefährdeter Heimsieg. Dabei spielten die Gäste auch schon in der Anfangsphase der Partie erwartet ordentlich mit. Es bot sich fast die gesamten 90 Spielminuten für den Zuschauer ein Match auf Augenhöhe. Die Gäste nach einem Missverständnis in der Leutzscher Hintermannschaft mit der ersten Chance, Froehlich sein Ball konnte aber noch zur Ecke abgewehrt werden (13. Minute). Einen SG-Angriff über rechts flankt Andy Müller in den HSV-Strafraum, dort klären die Gäste per Kopf den Ball aus der Gefahrenzone (20.). Auf der Gegenseite köpft Miltzow nach Soltau-Eingabe am Leutzscher Tor vorbei (23.).Der Grün-Weißen Führung geht ein Foul im Strafraum an Alexander Bury voraus, den Strafstoß verwandelt Andy Müller sicher rechts unten im Tor (25.). Praktisch nach dem Wiederanstoß der Heidenauer kontern die Hausherren über rechts, die Eingabe von Vincent Markus schiebt Müller mitten ins Tor rein. Durch diesen Doppelschlag Heidenau nun geschockt, Nebes bringt nur noch eine Bogenlampe übers Schmedtje-Gehäuse zu Stande (33.). Die Vorentscheidung des Spiels dann bereits in Minute 36: Nach der ersten SGL-Ecke köpft kapitän Rene Ledwoch ins kurze Toreck zur 3:0-Führung. Vor der Pause ist Keeper Schmedtje am Ball, als Nebes einen Schritt zu spät kommt (40.).
Nach dem Seitenwechsel beide Mannschaften weiterhin bemüht nach vorn zu spielen, aber Großchancen bleiben aus. Dann wertet Schiedsrichter Paul Stüecken ein zusammenlaufen von Alexander Bury mit Robert Peitsch als Tätlichkeit und zeigt dem Leutzscher den glatt Roten Karton (59.). Die Unordnung anschließend nutzt der zur Pause eingewechselte Bischoff mit dem Treffer zum 3:1 (62.). Ein Leipziger Freistoß aus 30m wird sichere Keller-Beute (65.), auf der Gegenseite pariert Schmedtje einen 14m-Gewaltschuss von Froehlich mit einer sensationellen Parade übers Tor (77.). Den endgültigen K.O. versetzt Gregor Spitzke den Gästen, als er am langen Pfosten noch den Fuß an einen langen Ball bekommt und zum 4:1 trifft (79.). Auch mit einem Feldspieler weniger kämpfen und spielen die Grün-Weißen weiter munter mit. Aber außer einem Hinterhalt Schuss von Nguyen weit am Ziel vorbei (86.) lässt die Heimelf nichts mehr zu, Andy Müller zielt ebenfalls aus 20m kurz vor Ende des Spieles vorbei (88.).
Am nächsten Sonntag muss die SG Leutzsch dann zum letzten weitesten Auswärtsspiel in diesem Jahr nach Görlitz reisen, durch diesen Erfolg heute dürfte man bei den Gelb-Weißen sicher auch nicht gänzlich chancenlos sein... .
Sieg gegen Heidenau bedeutet Platz zwei in der Landesliga!

Gegen den Tabellennachbarn aus Heidenau gelang dem Team von Trainer Dirk Havel und Frank Blumtritt ein überzeugender und selbst in Unterzahl nicht gefährdeter Heimsieg. Dabei spielten die Gäste auch schon in der Anfangsphase der Partie erwartet ordentlich mit. Es bot sich fast die gesamten 90 Spielminuten für den Zuschauer ein Match auf Augenhöhe. Die Gäste nach einem Missverständnis in der Leutzscher Hintermannschaft mit der ersten Chance, Froehlich sein Ball konnte aber noch zur Ecke abgewehrt werden (13. Minute). Einen SG-Angriff über rechts flankt Andy Müller in den HSV-Strafraum, dort klären die Gäste per Kopf den Ball aus der Gefahrenzone (20.). Auf der Gegenseite köpft Miltzow nach Soltau-Eingabe am Leutzscher Tor vorbei (23.).Der Grün-Weißen Führung geht ein Foul im Strafraum an Alexander Bury voraus, den Strafstoß verwandelt Andy Müller sicher rechts unten im Tor (25.). Praktisch nach dem Wiederanstoß der Heidenauer kontern die Hausherren über rechts, die Eingabe von Vincent Markus schiebt Müller mitten ins Tor rein. Durch diesen Doppelschlag Heidenau nun geschockt, Nebes bringt nur noch eine Bogenlampe übers Schmedtje-Gehäuse zu Stande (33.). Die Vorentscheidung des Spiels dann bereits in Minute 36: Nach der ersten SGL-Ecke köpft kapitän Rene Ledwoch ins kurze Toreck zur 3:0-Führung. Vor der Pause ist Keeper Schmedtje am Ball, als Nebes einen Schritt zu spät kommt (40.).
Nach dem Seitenwechsel beide Mannschaften weiterhin bemüht nach vorn zu spielen, aber Großchancen bleiben aus. Dann wertet Schiedsrichter Paul Stüecken ein zusammenlaufen von Alexander Bury mit Robert Peitsch als Tätlichkeit und zeigt dem Leutzscher den glatt Roten Karton (59.). Die Unordnung anschließend nutzt der zur Pause eingewechselte Bischoff mit dem Treffer zum 3:1 (62.). Ein Leipziger Freistoß aus 30m wird sichere Keller-Beute (65.), auf der Gegenseite pariert Schmedtje einen 14m-Gewaltschuss von Froehlich mit einer sensationellen Parade übers Tor (77.). Den endgültigen K.O. versetzt Gregor Spitzke den Gästen, als er am langen Pfosten noch den Fuß an einen langen Ball bekommt und zum 4:1 trifft (79.). Auch mit einem Feldspieler weniger kämpfen und spielen die Grün-Weißen weiter munter mit. Aber außer einem Hinterhalt Schuss von Nguyen weit am Ziel vorbei (86.) lässt die Heimelf nichts mehr zu, Andy Müller zielt ebenfalls aus 20m kurz vor Ende des Spieles vorbei (88.).
Am nächsten Sonntag muss die SG Leutzsch dann zum letzten weitesten Auswärtsspiel in diesem Jahr nach Görlitz reisen, durch diesen Erfolg heute dürfte man bei den Gelb-Weißen sicher auch nicht gänzlich chancenlos sein... .
(ea)


Quelle: SG-Leipzig Leutzsch
30.10.2011
Torloses Unentschieden der besseren Art in Görlitz



Ein langer Tag mit einer langen Fahrt geht zu Ende - und er fing schon früh an. Zum weitesten Auswärtsspiel der Saison mussten die Leutzscher nach Görlitz reisen. Die der Mannschaft auf der Autobahn folgenden Anhänger hatten an der Raststätte Dresdner Tor der Mannschaft vom SV Merkur Oelsnitz Respekt gezollt und ihnen zum bevorstehenden Spiel in Kamenz viel Erfolg gewünscht. Diese Partie verloren die Oelsnitzer am Ende mit 6:1. Unsere Grün-Weißen wurden in Görlitz überaus Gastfreundlich empfangen im Stadion Junge Welt.
Das Spiel begann mit einem verhaltenen Beginn beider Teams, die erste herausgespielte Chance erarbeitete sich für die Gäste Nicolai Schröer, der aus 14m schön angespielt knapp rechts neben das Gastgebertor zielt (16. Minute). Für die Hausherren köpft Lätsch nach einem Freistoß übers SG-Gehäuse (20.). Zwei Minuten später nach der ersten Leutzscher Ecke nimmt Markus den Ball wie er kommt, leider auch wieder übers Tor. Als Kevin Rienaß über links einen Pass vors Görlitzer Tor schlägt kommt Andy Müller einen Schritt zu spät, NVF-Keeper Zwahr klärt (27.). Die größte Chance zur Gelb-Weißen Führung hat Nemec, der frei am Ball im 5-Meter-Raum die Kugel nach einem durchgerutschten Freistoß tatsächlich übers Tor ballert (33.). Die Messestädter noch mit zwei Führungsmöglichkeiten vor der Pause: Müllers Schlenzer wehrt Hüter Zwahr zur Ecke ab, den anschließenden Eckball schiebt Kapitän Ledwoch links am Tor vorbei(39.) und kurz vor dem Seitenwechsel klärt der Leutzscher Schlussmann Philipp Sudarski einen Görlitzer Hinterhaltschuß im Nachfassen (42.). Der eigentlich A-Jugendliche Sudarski stand heute für den verletzten Etatmäßigen Hüter Christian Schmedtje im Kasten.
Nach dem Seitenwechsel gehören die ersten Minuten und Chancen den Gästen aus Leipzig. Vincent Markus schlägt wohl eher ungewollt eine Flanke an den rechten Außenpfosten (46.), knapp zehn Minuten später klärt Keeper Zwahr im Nachfassen einen Schuss von ihm. Der NFV in den nächsten knapp 15 Minuten nun die spielbestimmende Mannschaft mit Großchancen zur Führung. Nemec scheitert am Grün-Weißen Hüter Sudarski ebenso wie seine Kollegen - in der Zeit stürzte auch der Sendecomputer von Radio Leutzsch ab. Die Hörer verpassten eigentlich nur Görlitzer Chancen, die Philipp Sudarski schön parierte, ebenso einen direkt geschossenen Freistoß, den er bravourös übers Tor klärte (80.). Dann die Szene, die Görlitz dezimierte und wo die Leipzig-Leutzscher das Spiel für sich hätten entscheiden können: Andy Müller läuft auf Keeper Zwahr zu, wird vor dem Strafraum von Pietsch am Trikot gehalten, was Schiedsrichter Jurk gleich mit glatt Rot bestrafte (82.). Der eingewechselte wiedergenesene Martin Rießbeck schoss den Freistoß aus 16m weit übers Tor. Auch ein schnell ausgeführter Freistoß von Müller auf Rießbeck wird frei vorm Heim-Keeper über ihn und auch das Tor gelupft (87.). In der letzten offiziellen Spielminute schickt Ledwoch Stürmer Müller, dessen Schuss streift auch knapp rechts am Erfolg vorbei. In der letzten Nachspielminute klären die Görlitzer noch einen Freistoß zur Ecke, die dann auch nichts mehr einbringt. So blieb es am Ende beim Torlosen Unentschieden und mit dem Punkt können wohl auch beide Mannschaften zufrieden sein. Das Team von Trainer Dirk Havel und Frank Blumtritt belegt immer noch einen hervorragenden dritten Tabellenplatz. Kapitän Rene Ledwoch holte sich im Spiel übrigens seinen fünften gelben Karton ab und muss im nächsten Heimspiel gegen den Radebeuler BC pausieren.
An der Stelle vielleicht nochmal Grüße in die Oberlausitz, die Stadionsprecher waren einfach Spitze, ebenso die netten Menschen ringsherum vor, während und auch nach dem Spiel im Sportlerheim. So sollte Fußball immer sein, trotz aller Rivalität untereinander.

(ea)


Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 602 (davon mind. 150 aus Leipzig)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Pietsch (83. Minute/Görlitz)

Aufstellung NFV Gelb-Weiß Görlitz:
Zwahr; Fraustadt, Sentivan, Lätsch, Jaworski, Nemec, Lehmann (71. Russek), Hekcelet (64. Potyszka), Pietsch (MK), Schneider, Krüger

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Philipp Sudarski; Kevin Rienaß, Patrick Neidhold, Gregor Spitzke, Tobby Schmidt; Matthias Matthe, Mario Schaaf, Rene Ledwoch (MK), Nicolai Schröer (68. Martin Rießbeck); Vincent Markus, Andy Müller

Ecken: 3:7 (1:3)

Quelle: SG-Leipzig Leutzsch


Quelle: SG-Leipzig Leutzsch
06.11.2011
Zweite Heimniederlage lässt die Leutzscher auf der Stelle treten



In einer recht ereignisarmen Anfangsphase des Spieles war es nach zwei Spielminuten nur ein Warnschuss von Hausmann aus 25m übers Leutzscher Tor, der so etwas wie Torgefahr versprühte. SG-Torhüter Sudarski durfte nach 24 Minuten einmal wieder einen Radebeuler Ball halten. In dieser Phase drängten die Gäste auf die Führung. Benedict zielte aus 18m links am Tor vorbei (26.) und Neuberts Schuss wird vor der Torlinie geklärt (27.). Dann die nicht einmal unverdiente Führung: Georgi bekommt eine Flanke passgenau in den 5-Meter-Raum serviert und nickt flach ein (29.). Das weckte ein wenig den Leutzscher Kampfgeist, aber nach einem Freistoßableger (31.) scheitert Bury ebenso wie Schröer (34.) an Gästekeeper Werner. Als Sekunden später Müller von der Grundlinie auf Rienaß ablegt, setzt letzterer den Ball auch nebens Tor. Gut fünf Minuten vor der Halbzeit reicht dem Team von Trainer Jan Seifert ein Konter über die linke Außenbahn, dessen Flanke Benedict volley zentral zum 0:2 in die Maschen setzt (39.).
Nach dem Pausentee wieder Radebeul mit der ersten Chance, die Neubert völlig freistehend im Strafraum köpft und der erst 17-jährige eigentlich A-Jugendliche Philipp Sudarski im Leutzscher Tor zur Ecke lenkt (52.). Eine Minute später nach Flanke von rechts verfehlt auch Hausmann aus 6m das Ziel. Die Vorentscheidung dann nach 56 Minuten: nach einem Missverständnis in der SG-Abwehr nutzt Neubert freistehend die Gelegenheit zum 0:3. Symptomatisch, dass Markus von Rienaß angespielt die Kugel aus 12m links am Gästetor vorbei semmelt (59.). Ebenso verpufft Andy Müllers Lupfer nach schönem Rießbeck-Anspiel (65.). Drei Minuten später kratzt SG-Hüter Sudarski einen Ball von Kippermann noch aus dem Winkel, ebenso parierte er noch einen Ball von Hausmann und Sekunden später aus Nahdistanz (73.). Nach einem Leutzscher Freistoß setzt Müller den Ball abermals neben das Tor (77.), im Gegenzug passt Neubert auf den eingewechselten Böhme und Sudarski hält schon wieder. Acht Minuten vor Spielende versucht Martin Rießbeck mit einem Solo das Ergebnis zu verschönern, aber auch dieser Versuch scheitert. Den höheren Gästeerfolg vergibt Hausmann, der an einen durchgerutschten Ball im Gastgeberstrafraum auch noch vorbei tritt, im Gegenzug scheitert Rießbeck frei vor Keeper Werner an selbigen (85.), ebenso der heutige Mannschaftskapitän Mario Schaaf (88.). Aber dann fällt er doch noch, wenn auch nur Ergebniskosmetik: Martin Rießbeck trifft zum 1:3 in der letzten Spielminute.
Bei den Grün-Weißen lief heute erstaunlicher Weise recht wenig zusammen, die Landesligajüngste Abwehrformation hatte ein ums andere Mal Probleme und im Angriffs- und Aufbauspiel gab es auch einige Ungereimtheiten. Gerade in den nächsten beiden Spielen in Markranstädt (gegen RB 2 und den SSV) wird dies wohl auch sofort bestraft werden. Aber Trainer Dirk Havel wird bei seinen Jungs sicher schon die richtigen Worte und Trainingseinheiten finden, auch heute konnte man ihnen jedenfalls den Kampfgeist nicht gänzlich absprechen, selbst nach dem deutlichen Rückstand.
(ea)

Torfolge:
0:1 (29. Minute) Georgi
0:2 (39. Minute) Benedict
0:3 (56. Minute) Neubert
1:3 (89. Minute) Martin Rießbeck

Zuschauer: 562

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Philipp Sudarski; Patrick Neidhold, Matthias Matthe (74. Jan Matzeck), Gregor Spitzke, Tobby Schmidt (38. Martin Rießbeck); Vincent Markus, Mario Schaaf (MK), Alexander Bury, Nicolai Schröer (55. Jan Schöbe); Kevin Rienaß, Andy Müller

Ecken: 3:5 (1:1)
13.11.2011
Sensationserfolg in Markranstädt bei RB Leipzig II



Drei Punkte und auf Platz drei der Landesliga kletterte das Dirk Havel-Team nach dem nicht unbedingt zu erwartenden Nachhole-Punktspiel-Erfolg bei RB Leipzig II im Markranstädter Stadion am Bad. Dabei begann die Partie mehr mit Szenen zwischen den beiden Strafräumen, wobei die Gastgeber gefährlicher wirkten. Ein Vincent Markus-Kopfball rechts am Tor der Roten Bullen vorbei war die einzige Möglichkeit in den ersten vierzig Spielminuten für die Gäste. Auf Leutzscher Seite zeichnete sich wieder der erst 17-jährige Keeper Philipp Sudarski aus. Erst entschärft er einen Ismaili-Schuss nach Solo von der Strafraumgrenze (13.), zehn Minuten später klärt er einen Ackermann-Ball nach Fehlabspiel in der Leutzscher Hintermannschaft zur Ecke. Nach einem Schößler-Solo über die linke Seite verwertet Pfeffing die Eingabe nur mit einem "Trudelball" Richtung SG-Gehäuse (29.). Schößler selber setzt noch einen Ball aus 20m über den Grün-Weißen Kasten (35.). Über die RB-Führung, die wenn sie schnell spielten stets gefährlich waren, hätte sich zu dem Zeitpunkt keiner beschweren dürfen. Aber dann gings bei den Leipzig-Leutzschern mal schnell nach vorn: Kapitän Ledwoch schickt Vincent Markus über rechts in den Strafraum, seinen Querpass am langen Pfosten köpft Kevin Rienaß zur Führung in die Maschen (40.) - mit diesem knappen Vorsprung ging es zur Pause in die Kabine.
Wieder auf dem Feld hatte RB durch Pfeffing die Ausgleichschance, der an Torhüter Sudarski scheitert (50.), im direkten Gegenzug bleibt Martin Rießbeck an der Fußabwehr von RB-Keeper Hübner hängen. Der Ausgleichstreffer fiel fast analog zur Leutzscher Führung: RBs Schößler kontert schnell über rechts, seine Flanke köpft Jaworski am langen Pfosten ein (61.). Schößler zielt aus 30m wenig später bei einem Freistoß aufs Leutzscher Tor, Sudarski klärt mit einer Hand den Ball über den Querbalken. In dieser Druckphase der Gastgeber passt zur Entlastung der SGL-Abwehr Rießbeck mal nach vorn auf Mario Schaaf, der im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt wird, was Schiedsrichter Marcel Böhmer mit einem Foulelfmeter bestrafte. Den verwandelt Andy Müller halbhoch zur Freude der vielen mitgereisten Leutzscher Fans ins Tor (75.). Das Team von Tino Vogel anschließend weiter im Vorwärtsgang, der Ausgleich fast folgerichtig: Schößler zirkelt einen Freistoß von der Strafraumgrenze links an der Mauer vorbei ins Sudarski-Gehäuse zum 2:2 (84.). Die Hausherren wollten weiterhin den Sieg, die Mannen um Kapitän Rene Ledwoch stemmten sich dagegen - und trafen mit einem Sonntagsknaller von Mario Schaaf aus vielleicht 30m fast zentral in den RB-Kasten (90.). Da gab es kein Halten mehr für den Stab auf der Reservebank, ähnliche Bilder auch wenig später nach dem Abpfiff im Mittelkreis von der Mannschaft. So merkt man, was die jungen Burschen dennoch zu leisten in der Lage sind.
Nächste Woche Sonnabend wiederum in Markranstädt geht es gegen den Liga-Primus SSV, dessen Trainer und Offizielle heute das Spiel auch beobachtet hatten. Einfacher wird diese Aufgabe nach dem heutigen Erfolg dennoch nicht, aber in dieser Tabellenregion hat man die SG Leipzig Leutzsch auch sicher vor der Saison nicht erwartet.
(ea)
Zuschauer: 467

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Philipp Sudarski; Jan Schöbe (90. Tobby Schmidt), Martin Rießbeck (77. Nicolai Schröer), Vincent Markus (85. Matthias Matthe), Rene Ledwoch (MK), Patrick Neidhold, Gregor Spitzke, Andy Müller, Mario Schaaf, Kevin Rienaß, Alexander Bury




Quelle: SG Leipzig Leutzsch
 
19.11.2011
Elfmeter entscheidet Spiel beim Spitzenreiter



Gegen den Liga-Spitzenreiter SSV Markranstädt entschied ein Foulelfmeter die Partie im Stadion am Bad gegen die SG Leipzig Leutzsch. Der SSV startet mit schnellem und gefälligen Spiel nach vorn, nach fünf Spielminuten zögert Alexander Bury in fast zentraler Position zu lange, muss seinem verlorenen Ball nachsetzen und foult seinen Gegenspieler im Strafraum, was Schiedsrichter Seidel mit dem Strafstoß bewertet. Den Elfmeter setzt Bernhardt sicher links unten in die Maschen im heute von Christian Schmedtje gehüteten SG-Tor. Nach einer Viertelstunde das erste Mal die Grün-Weißen mit ein wenig Torgefahr: Nach einem Markus-Freistoß köpft Andy Müller übers Tor. Gleichwertig nun beide Mannschaften, Strafraumszenen Mangelware. Ein Heber aus der Ferne aufs SGL-Tor klärt Schmdtje im zurücklaufen (23.). Zwei Minuten später schießt Bury einen Freistoßableger rechts am Markranstädter Tor vorbei. Ebenso scheitert Kapitän Rene Ledwoch nach gut einer halben Stunde Spielzeit - seinem Ball aus 17m verzieht er knapp rechts am Erfolg vorbei. Dann eine brenzlige Szene für die Gastgeber-Abwehr: Kurz vor der Strafraumgrenze foult Köckeritz Andy Müller, den darauf folgenden Freistoß schlenzt Müller schon ins rechte Toreck, allerdings klärt diesen Ball Keeper Moritz (37.). Bis zur Pause dann keine nennenswerten Chancen mehr.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Leutzscher das Heft des Handelns zu ergreifen, die erste Torgelegenheit hat der Spitzenreiter: Scannewin schießt halb im Fallen im Anschluss an einen Eckball knapp übers Tor (48.). Auch wenn die Grün-Weißen in der folgenden Spielzeit mehr Ballbesitz haben hat Markranstädt die Chancen: Mittenzwei zielt nach einem Anspiel aus 16m links am Tor vorbei (52.), Köckeritz scheiter im Strafraum nach einem Freistoß an Schmedtje (55.) und Mittenzwei verpasst den Treffer nochmals als er diesmal rechts am Tor vorbeischießt (61.). Das Team von Jürgen Raab nun sichtbar mehr in der eigenen Hälfte beschäftigt, aber mit schnellen Kontern gefährlich. Einen entschärft Keeper Schmedtje an der Strafraumgrenze, als Bick zum Lupfer ansetzt (76.). Die Gäste aus Leutzsch dann auch mal mit einer Gelegenheit: Markus zieht zentral nach Bury-Pass durch und scheitert aus 18m am Gastgeber-Keeper (78.). Nach einem Freistoß hat der Tabellenführer die Chance alles klar zu machen, jener Ball wird von Schmedtje an den Pfosten gelenkt und den Nachschuss aus Nahdistanz wehrt Christian sensationell auch noch ab (82.). Die Leutzscher kämpfen, aber haben keine Chance gegen die abgezockt wirkenden Markranstädter. Drei Minuten vor Spielende abermals ein Konter des SSV, den Sonnenberg aus aussichtsreicher Position übers Tor setzt. Auch in der Nachspielzeit finden die Grün-Weißen nicht noch einmal zu Torgefahr, die Niederlage sicher nicht unerwartet aber auch nach dem Spielverlauf vermeidbar. Glückwunsch an dieser Stelle auch noch Mittelfeldspieler Nicolai Schröer, der heute Geburtstag feiert und sich leider nach seiner Einwechslung auch nicht ein schönes Geburtstagsgeschenk bereitete.
(ea)

Tor:
1:0 (5. Minute/Strafstoßtor) Bernhardt

Zuschauer: 520



Aufstellung SSV Markranstädt:
Moritz; Werner, Kunig (73. Pfeifer), Kläsener, Barth, Mittenzwei, Bernhardt, Haufe (34. Scannewin), Köckeritz, Sonnenberg (88. Fischer), Bick (MK)

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Christian Schmedtje; Vincent Markus, Mohammed Al-Ghufri (61. Nicolai Schröer), Rene Ledwoch (MK), Patrick Neidhold, Gregor Spitzke, Andy Müller, Mario Schaaf, Kevin Rienaß (84. Martin Rießbeck), Alexander Bury, Tobby Schmidt (73. Matthias Matthe)


Quelle: SG Leipzig Leutzsch
 
27.11.2011
Torloses erstes Aufeinandertreffen der beiden Leutzscher Mannschaften



Mit knapp 15 Minuten Verspätung wurde das interne Leutzscher Duell am heutigen ersten Advent angepfiffen. Trotz einiger Ankündigungen im Vorfeld ist es im Stadion weitestgehend ruhig geblieben. Die gastgebende Ballsportgemeinschaft in weißem Outfit, die Gäste der SG in komplett grüner Spielkleidung. Stürmische Winde zogen ab und an durch den kalten AKS, nach sechs Spielminuten erreicht ein hoher Ball in den Sportgemeinschaftsstrafraum Stürmer Gandaa nicht, Keeper Schmedtje fängt den Ball ab. Nach der ersten Ecke für das Behring-Team der Ball zwar im Tor, aber vorher abgepfiffen durch Schiedsrichter Wehnert (12. Minute). Die erste Chance für die Gäste nach Freistoß von Vincent Markus, der aber am langen Pfosten zur Ecke geklärt wird (15.). Nach einem Freistoß der BallSG verpasst Kittler den Ball im Strafraum (21.). Die größte Gastgeberchance wieder nach einem ruhenden Ball - Gandaa setzt einen Freistoß direkt auf die Querlatte des grünen Tores (34.). Ebenso streift ein Gröbel-Schuss weit links am Torerfolg vorbei (38.) und kurz vor dem Seitenwechsel wieder im Anschluss an einen Freistoß zieht Lee Gandaa links am Tor vorbei.
Nach der Pause zieht Mario Schaaf über links mal in den Strafraum, aber zielt ebenfalls links am Tor vorbei (55.). Auf der Gegenseite trifft Martin Gröbel eine Hereingabe nicht richtig und der Ball trudelt weiter durch den Strafraum (62.). Von der Weths Schuss aus 19m geht ebenfalls übers Schmedtje-Gehäuse (68.). Die größte BSG-Chance zur Führung vergibt nach Gandaa-Vorarbeit wieder von der Weth, der seinen ball aus 14m nicht am SG-Keeper Schmedtje vorbei bringt (71.). Schmedtje klärt in der Schlussphase des Spiels noch eine Flanke vor Gandaa (79.) und kurze Zeit später setzt der eingewechselte Wolf einen Ball links im Strafraum ans Außennetz des Dirk Havel-Teams. Bis zum Schlusspfiff passierte nichts mehr in beiden Leutzscher Strafräumen, wobei das Team der SG Leipzig Leutzsch heute auch nicht den gewohnten Fußball an den Tag legte.
So war am heutigen Tag auch einiges anders, als zu den normalen Liga-Punktspielen der beiden Mannschaften. Die SGL belegt weiterhin einen achtbaren vierten Tabellenplatz und kann sich bei zwei noch ausstehenden Heimspielen vor der Winterpause im oberen Tabellendrittel etablieren.
(ea)


Zuschauer: 2690

Aufstellung BSG Chemie Leipzig:
Lippmann (MK); Rieger, Gothe (65. Wolf), Potleroy, Gröbel, Lee Gandaa, von der Weth, Schammer, Kröner, Meißner (46. Bader), Kittler

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Christian Schmedtje; Jan Schöbe, Martin Rießbeck (65. Matthias Matthe), Nicolai Schröer, Vincent Markus, Rene Ledwoch (MK), Patrick Neidhold (85. Fawad Wororzay), Gregor Spitzke, Andy Müller, Mario Schaaf, Alexander Bury



Quelle: SG Leipzig Leutzsch
04.12.2011
Erneute Heimpleite gegen Eilenburg

Gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner vom Tabellenbild her verschlief die SG Leipzig Leutzsch heute am zweiten Advent komplett die Anfangsphase des Spiels. Erster Gästeangriff, Flanke von Winkler auf Blümels Kopf, der trifft aus 6m zur Führung (4. Minute). Im Gegenzug scheitert Martin Rießbeck im Eilenburger Strafraum zwar an Keeper Kotzbau, aber wenig später steht’s nach dem zweiten Eilenburger Angriff 0:2, Dietrich hat keine Mühe an der Strafraumgrenze das Leder an Christian Schmedtje vorbei zu legen (6.). Drei Minuten später lenkt Keeper Christian Kotzbau einen Andy Müller-Freistoß um den Pfosten. Eilenburg nach knapp einer Viertelstunde vorm 0:3, aber einen Freistoßableger bekommt Maruhn völlig frei aus 14m nicht im Gastgebertor unter. Auf der Gegenseite wird wenig später Kevin Rienaß im Strafraum gefoult, den Elfmeter versenkt Andy Müller sicher links unten zum 1:2-Anschlusstreffer im Tor (18.). Aber wieder fast im Gegenzug stellt Eilenburg den alten Abstand wieder her, Winkler netzt aus 16m ein (19.). Die grün-weißen Gastgeber nun etwas präsenter, aber Chancen erspielen sich die Gäste. Nach Missverständnis in der engeren SG-Abwehr zieht Winkler davon, seinen Ball fälscht noch ein Abwehrspieler ans rechte Lattenkreuz ab (26.). Einzig eine verpasste Rienaß-Chance gibts noch in der ersten Spielhälfte zu erwähnen (42.), ansonsten viel Leerlauf zwischen den beiden Strafräumen.
Nach dem Seitenwechsel kommen die Leipzig-Leutzscher erst mal agiler aus der Kabine, ein Müller-Kopfball streicht Sekunden nach Wiederanpfiff übers Tor. Ebenfalls Andy Müller scheitert im Strafraum an seiner Unentschlossenheit selber zu vollenden, seine Flanke wird letztlich zur Ecke geklärt (56.). Eilenburgs Miszler prüft nach 69 Minuten SG-Schlussmann Schmedtje, Mario Schaaf trifft mit einem 20m-Knaller nur den linken Pfosten (71.). Selbst Müllers Eingabe von der linken Grundlinie fängt Eilenburgs Torhüter weg (73.). Sechs Minuten später pariert er ebenso Schaafs Schuss nach Ledwoch-Zuspiel. Den Anschlusstreffer (2:3) erzielt der eingewechselte Nicolai Schröer am langen Pfosten, am Ende nur noch Ergebniskosmetik. Denn bis zum Schlusspfiff inklusive Nachspielzeit passiert in beiden Strafräumen nicht mehr viel. Irgendwie fehlte dem Team von Trainer Dirk Havel / Frank Blumtritt das gewohnte Kurzpass-Spiel, auch die Ballsicherheit ließ zu wünschen übrig. Aber vielleicht sehen wir das im letzten Heimspiel des Jahres 2011 gegen Oelsnitz wieder und die SG Leipzig Leutzsch schließt ihr erstes halbes Jahr Landesliga erfolgreicher als angenommen ab.
(ea)


Torfolge:
0:1 (4. Minute) Blümel
0:2 (6. Minute) Dietrich
1:2 (18. Minute/Strafstoß) Andy Müller
1:3 (19. Minute) Winkler
2:3 (84. Minute) Nicolai Schröer

Zuschauer: 368

Aufstellung SG Leipzig Leutzsch:
Christian Schmedtje; Jan Schöbe, Martin Rießbeck, Vincent Markus, Rene Ledwoch (MK), Patrick Neidhold, Gregor Spitzke (65. Nicolai Schröer), Andy Müller, Mario Schaaf, Kevin Rienaß, Alexander Bury


Aufstellung FC Eilenburg:
Kotzbau; Miszler, Kilz, Maruhn (77. Drabon, 90. Langer), von Durschefsky, Blümel, Bergfeld, Kalex, Dietrich, Bartlog (61. Jäger), Winkler

Quelle: SG Leipzig Leutzsch